IDS RIS Hi-Pave – Georadar für Straßen- und Flughafenfahrbahnen

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RIS Hi-Pave von IDS GeoRadar ist ein spezialisiertes Georadarsystem zur Beurteilung von Straßen- und Startbahnaufbauten. Luftgekoppelte Hornantennen erfassen Daten ohne Oberflächenkontakt in einer fahrzeugmontierten Konfiguration. Die Profile unterstützen die Analyse von Schichtverläufen, Schichtdicken und Veränderungen, die eine weiterführende Untersuchung erfordern. Antennen, Steuereinheiten, Positionierung und Software werden passend zur Aufgabe ausgewählt. Der Preis wird für die vereinbarte Ausstattung individuell angeboten.

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IDS GeoRadar / Hexagon

Veränderungen im Fahrbahnaufbau entlang der Strecke erkennen

RIS Hi-Pave von IDS GeoRadar ist ein spezialisiertes Georadarsystem zur Beurteilung von Straßen- und Startbahnaufbauten. Luftgekoppelte Hornantennen erfassen Daten ohne Oberflächenkontakt in einer fahrzeugmontierten Konfiguration. Die Profile unterstützen die Analyse von Schichtverläufen, Schichtdicken und Veränderungen, die eine weiterführende Untersuchung erfordern. Antennen, Steuereinheiten, Positionierung und Software werden passend zur Aufgabe ausgewählt. Der Preis wird für die vereinbarte Ausstattung individuell angeboten.

Beispiel einer RIS Hi-Pave Konfiguration mit zwei Antennen am Fahrzeug. Material von IDS GeoRadar.
Beispiel einer RIS Hi-Pave Konfiguration mit zwei Antennen am Fahrzeug. Material von IDS GeoRadar.

Straßen und Flughäfen mit fortlaufenden Profilen untersuchen

Ein einzelner Bohrkern beschreibt eine bestimmte Stelle. Ein fortlaufendes Georadarprofil hilft zu beurteilen, wie sich der Schichtaufbau zwischen den Aufschlusspunkten verändert. RIS Hi-Pave verbindet diese Betrachtung mit einer fahrzeugmontierten Messkonfiguration, sodass längere Strecken geplant und Befunde entlang eines Abschnitts verglichen werden können.

Das System richtet sich an Messdienstleister, Straßenbaulabore, Infrastrukturbetreiber und Teams für Abnahme und Instandhaltung. Eine belastbare Georadaruntersuchung benötigt einen durchgängigen Ablauf: Antennenwahl, Vorbereitung der Messfahrt, Kalibrierung, Interpretation und verständliche Ergebnisdarstellung.

Straßen, Start- und Landebahnen sowie Rollwege

Eine Untersuchung kann Asphaltschichten, Trag- und Unterbauschichten sowie Stellen erfassen, an denen sich die Radarantwort von benachbarten Bereichen unterscheidet. Diese Hinweise helfen, die Diagnostik vor einer Sanierung, bei der Abnahme einer neuen Konstruktion oder im regelmäßigen Monitoring auszurichten.

An Flughäfen muss das Messprogramm den Fahrbahnaufbau und die Zugangsregelungen für die Betriebsflächen berücksichtigen.

  • Schichtverlauf und Änderungen der Schichtdicke beurteilen.
  • Ausgeführte Konstruktion mit Planunterlagen vergleichen.
  • Abschnitte für punktuelle Überprüfungen auswählen.
RIS Hi-Pave Hornantenne und Positionierung am Messfahrzeug. Material von IDS GeoRadar.
RIS Hi-Pave Hornantenne und Positionierung am Messfahrzeug. Material von IDS GeoRadar.

Antennen passend zum Untersuchungsziel

Die Hornantennen HR1000 und HR2000 erfassen Daten ohne Oberflächenkontakt. Das Datenblatt nennt außerdem die Dipolantenne TR600 und die Zweifrequenzantenne Dual F 400-900. Die Frequenzwahl sollte sich nach Auflösung und Untersuchungsziel richten, nicht allein nach der Kanalzahl.

Das Herstellerdiagramm zeigt alternative Kombinationen aus Antennen und Steuereinheiten. Es ist keine Ausstattungsliste für ein einzelnes Paket. Bei der Angebotserstellung legen wir die benötigte Anordnung, Montagegeometrie und Fahrzeugintegration fest.

  • HR1000: 1000 MHz; HR2000: 2000 MHz.
  • TR600: 600 MHz; Dual F 400-900: 400/900 MHz.
  • Bis zu sechs Kanäle gemäß der Datenblattkonfiguration.
Beispielhafte alternative Antennen- und Steuerkonfigurationen des RIS Hi-Pave. Material von IDS GeoRadar.
Beispielhafte alternative Antennen- und Steuerkonfigurationen des RIS Hi-Pave. Material von IDS GeoRadar.

Messfahrt, Positionierung und Aufnahmekontrolle

Jedes Profil muss seinem Messort zuverlässig zugeordnet werden können. RIS Hi-Pave sieht ein Messrad und/oder eine GPS-Schnittstelle vor; Herstellerunterlagen beschreiben NMEA-Positionierung. Wegerfassung, Empfänger und erforderliche Verbindungen werden bei der Konfiguration bestätigt.

Eine optionale Kamera erlaubt die Zuordnung von Video- zu Radardaten. Der maximale Aufnahmeparameter von 250 km/h gilt bei 10 Scans/m und 512 Abtastwerten. Die tatsächliche Messgeschwindigkeit richtet sich nach Konfiguration, Messgeometrie, Verkehrsführung und Arbeitsbedingungen.

  • Aufnahmeintervall entlang der Strecke festlegen.
  • Zuordnung von Radargramm und Position kontrollieren.
  • Kamera und Positionierungsausstattung gemäß Angebot.
Beispiel einer Aufnahmeansicht mit Strecke, Radargramm und optionaler Kamera. Material von IDS GeoRadar.
Beispiel einer Aufnahmeansicht mit Strecke, Radargramm und optionaler Kamera. Material von IDS GeoRadar.

Schichtgrenzen mit GRED nachvollziehbar auswerten

Die Interpretation beginnt mit der Datenqualität und der Identifizierung von Reflexionen, die sich entlang des Profils nachvollziehbar verfolgen lassen. Die im Herstellerdatenblatt genannten GRED 3D-Werkzeuge umfassen manuelle und automatische Schichtverfolgung, B-Scan- und C-Scan-Ansichten, Filter und 3D-Darstellung.

Automatische Verfolgung kann die Verarbeitung beschleunigen, benötigt aber Kontrolle bei Materialwechseln, Störungen oder schwachem Kontrast.

  • Benachbarte Radargramme und interpretierte Schichten vergleichen.
  • Verarbeitung auf Daten und Diagnosefrage abstimmen.
  • Automatische Ergebnisse fachlich kontrollieren.
Beispiel der Schichtgrenzenverfolgung in GRED. Material von IDS GeoRadar.
Beispiel der Schichtgrenzenverfolgung in GRED. Material von IDS GeoRadar.

Schichtdicken anhand von Bohrkernen einordnen

Radar erfasst eine Wellenantwort. Die Umrechnung der Laufzeit in Tiefe erfordert deshalb ein geeignetes Modell der Ausbreitungsgeschwindigkeit. Bohrkerndaten helfen, interpretierte Grenzflächen dem tatsächlichen Fahrbahnaufbau zuzuordnen und Dickenschätzungen zu prüfen.

GRED 3D unterstützt die Eingabe von Kerndaten und die Schätzung der Ausbreitungsgeschwindigkeit. Beim Vergleich mit Planunterlagen sollten gut kalibrierte Bereiche von Stellen mit weiterem Untersuchungsbedarf unterschieden werden. So lassen sich Ergebnisse und Grenzen ihrer Aussagekraft gemeinsam vermitteln.

  • Radargramme auf vorhandene Bohrkerndaten beziehen.
  • Schichtänderungen zwischen Kontrollpunkten beurteilen.
  • Weitere Untersuchungsstellen gezielt auswählen.
Beispiel der Verknüpfung eines Georadarprofils mit Bohrkerndaten. Material von IDS GeoRadar.
Beispiel der Verknüpfung eines Georadarprofils mit Bohrkerndaten. Material von IDS GeoRadar.

Anomalien, Feuchtigkeit und Unstetigkeiten im Aufbau

Änderungen im Grenzflächenverlauf, Reflexionscharakter oder in aufeinanderfolgenden Profilen können Bereiche mit Prüfbedarf anzeigen. IDS GeoRadar nennt die Untersuchung von Hohlräumen, Ablösungen und wassergesättigten Zonen als Anwendungsfelder.

Das Ergebnis sollte nicht auf eine automatische Schadenskennzeichnung reduziert werden. Die Interpretation wird mit Fahrbahnaufbau, Oberflächenzustand, Unterlagen und Kontrolldaten abgeglichen. Georadar hilft bei der Auswahl von Stellen und Umfang weiterer Prüfungen; die endgültige ingenieurtechnische Diagnose erfordert eine fachliche Beurteilung.

  • Veränderungen im Zusammenhang des gesamten Abschnitts analysieren.
  • Schichtprofil und Befundorte verknüpfen.
  • Radarindikation und bestätigten Schaden unterscheiden.
Radargramm und ausgewertetes Fahrbahnschichtprofil in GRED. Material von IDS GeoRadar.
Radargramm und ausgewertetes Fahrbahnschichtprofil in GRED. Material von IDS GeoRadar.

Ergebnisse für Dokumentation und Maßnahmenplanung

Die Auswertung sollte Messstrecke, gewählte Interpretation und zu überprüfende Stellen deutlich zeigen. Das Herstellerdatenblatt nennt Export nach Excel, ASCII, HDF5, JPG und BMP. Datenübergabe und Lizenzumfang werden für die ausgewählte Konfiguration vereinbart.

Beschreiben Sie bei der Anfrage, ob Abnahme, Abschnittsvergleich, Schichtanalyse oder Sanierungsplanung im Vordergrund stehen. Damit können Ausstattung und Verarbeitung auf die Entscheidungen abgestimmt werden, die die Untersuchung unterstützen soll.

  • Profile und Schichtübersichten mit Interpretationshinweisen.
  • Klare Kennzeichnung weiterer Untersuchungsstellen.
  • Vorab vereinbarter Umfang der Ausgangsdaten.

Technische Daten des RIS Hi-Pave

Werte gemäß Herstellerdatenblatt. Endgültige Konfiguration, Kompatibilität der Komponenten und Lieferumfang werden im individuellen Angebot bestätigt.

ParameterWert
DatenloggerPanasonic CF-19 oder Windows-PC mit Ethernet-LAN; aktueller Rechner nach Vereinbarung
Steuerung: Standardkonfiguration1 × DAD MCh Fast Wave
Steuerung: schnelle Konfiguration2 × DAD MCh Fast Wave + Synchronisationseinheit
Maximale KanalzahlBis zu 6, gemäß Konfiguration im Herstellerdatenblatt
Luftgekoppelte HornantennenHR1000: 1000 MHz; HR2000: 2000 MHz
Weitere Antennen im DatenblattTR600: 600 MHz; Dual F 400-900: 400/900 MHz
Antennengewicht HR1000 oder HR20006,5 kg
Antennengewicht TR6003 kg
Abmessungen Hornantenne (L × B × H)53 × 23 × 50 cm
Abmessungen Dipolantenne (L × B × H)20 × 26 × 20 cm
Weg- und PositionserfassungMessrad und/oder GPS-Schnittstelle; NMEA
Maximale AufnahmegeschwindigkeitBis zu 250 km/h bei 10 Scans/m und 512 Abtastwerten; konfigurationsabhängig
Schutzart laut DatenblattIP65
VideoaufzeichnungSynchronisierte Radar- und Videodaten; Kameraausstattung nach Vereinbarung
Verarbeitungssoftware im HerstellerdatenblattGRED 3D; Lizenzumfang nach Vereinbarung
Ausgewählte AuswertewerkzeugeManuelle/automatische Schichtverfolgung, Bohrkerndaten, Schätzung der Ausbreitungsgeschwindigkeit
Exportformate laut DatenblattExcel, ASCII, HDF5, JPG, BMP

Konfiguration und Ausstattung individuell vereinbaren

Das Angebot bezieht sich auf eine definierte Konfiguration. Antennen, Kanäle, Steuereinheiten, Halterung, Positionierung, Rechner und Lizenzen werden bestätigt. Die Fotos zeigen beispielhafte Herstelleranordnungen; das Fahrzeug und sämtliches abgebildetes Zubehör gehören nicht automatisch zum Lieferumfang.

  • Antennenanordnung und Frequenzen entsprechend dem Untersuchungsziel.
  • Eine oder zwei DAD MCh Fast Wave-Einheiten; Synchronisation in der schnellen Konfiguration.
  • Fahrzeughalterung, Messrad, GPS, Kamera, Rechner und Lizenzen gemäß Angebot.

Broschüre und Datenblatt

Informieren Sie sich in den verfügbaren PDF-Dokumenten über Anwendungen, Antennenkonfigurationen und Systemparameter.

Fragen zum RIS Hi-Pave Fahrbahn-Georadar

Eignet sich das System für Flughafenfahrbahnen?

Ja. Der Hersteller nennt Start- und Landebahnuntersuchungen als Anwendung des RIS Hi-Pave. Konfiguration und Messplanung richten sich nach Fahrbahnart, Diagnoseziel und Zugangsbedingungen am Objekt.

Sind alle Antennen und das Fahrzeug enthalten?

Nein. RIS Hi-Pave wird auf die Aufgabe abgestimmt. Herstellerfotos und Diagramme zeigen unterschiedliche Möglichkeiten. Das individuelle Angebot definiert Antennen, Steuereinheiten, Halterungen, Software und weitere Ausstattung.

Sind 250 km/h eine empfohlene Messgeschwindigkeit?

Nein. Dies ist der maximale Aufnahmeparameter im Herstellerdatenblatt bei 10 Scans/m und 512 Abtastwerten, keine Fahrempfehlung. Die Messgeschwindigkeit hängt auch von Konfiguration, Datenqualität, Verkehrsführung und Arbeitsbedingungen ab.

Liefert Georadar Schichtdicken ohne Kalibrierung?

Die Umrechnung der Laufzeit in Schichtdicke benötigt ein geeignetes Materialmodell. Die Software unterstützt Geschwindigkeitsschätzung und Bohrkerneingabe. Kontrollpunkte helfen, die Interpretation zu prüfen und ihre Zuverlässigkeit einzuschätzen.

Welche Angaben werden für ein Angebot benötigt?

Beschreiben Sie Fahrbahn und Objekt, Untersuchungsziele, typische Streckenlängen, verfügbares Fahrzeug und gewünschte Ergebnisse. Ergänzen Sie gegebenenfalls Anforderungen an Antennen, GPS oder Software.

Schulungen zu Georadar und Datenverarbeitung

Wir liefern Geräte und helfen bei der Planung ihrer Einführung in den Arbeitsalltag. Entdecken Sie Schulungen zu Messung, Interpretation und Software. Programm und Bedingungen werden individuell vereinbart.

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